Neues vom Forschungsprojekt
Einstellungsprozesse im Vergleich: ÖPGV zu Gast in Solingen

Wie lange dauert eine Einstellung in einer Kommune? Und warum geht es in der einen Stadt schneller als in der anderen? Diesen Fragen sind wir in Solingen gemeinsam mit Personalleiter Kai Wissmann und dem Team des Personalservice der Stadt nachgegangen.
Im Mittelpunkt stand unser Use Case: das Benchmarking kommunaler Einstellungsprozesse. Dabei haben sich fünf Erkenntnisse herauskristallisiert:
- Ein guter Startpunkt: Jede Kommune stellt Personal ein. Der Einstellungsprozess eignet sich deshalb besonders gut für Vergleiche.
- Dateninventur als Grundlage: Zentral war die Frage, welche Daten im Einstellungsprozess überhaupt anfallen, wo sie liegen und welche davon sich für ein Benchmarking nutzen lassen.
- Blinde Flecken zwischen den Systemen: Die meisten Lücken entstehen dort, wo Daten manuell von einem System ins nächste übertragen werden.
- Vergleich braucht ein gemeinsames Modell:Schon bei der Kennzahl „Time to Hire“ misst jede Kommune anders. Ohne einheitliches Referenzmodell sind Ergebnisse nicht vergleichbar.
- Prozesse, nicht Menschen: Ziel ist es, Abläufe sichtbar und vergleichbar zu machen, nicht einzelne Beschäftigte zu bewerten.
Wir danken der Stadt Solingen für die offene Zusammenarbeit und die wertvollen Einblicke.
Datenschutz im Fokus: ÖPGV-Workshop mit Scheja & Partner

In Karlsruhe ist das ÖPGV-Projektteam mit Ulf Nadarzinski von der Kanzlei Scheja & Partner zusammengekommen. Gemeinsam haben wir den aktuellen Stand des Projekts geprüft und Lösungen für Datenschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten erarbeitet.
Der Launch der Plattform steht kurz bevor. Vorher war es uns wichtig, die rechtlichen und praktischen Grundlagen solide aufzustellen. Unser Ziel ist eine Plattform, die rechtssicher, nutzerfreundlich und langfristig tragfähig ist.
Wir danken Scheja & Partner für den konstruktiven Austausch und die fachliche Unterstützung!
Abstimmung im Projektteam

Den darauffolgenden Tag haben wir für ein internes Abstimmungstreffen im Projekt genutzt. Dabei haben wir den aktuellen Stand reflektiert, Fortschritte besprochen und die nächsten Schritte abgestimmt.
DaWeNa-Hub Koordinierungstreffen

Beim DaWeNa-HUB Koordinierungstreffen an der Universität Kassel konnten wir uns mit anderen Projekten und Akteur:innen aus dem Ökosystem zur Halbzeit austauschen. Dabei wurden erste Fortschritte, Prototypen, gemeinsame Herausforderungen und Möglichkeiten zur weiteren Zusammenarbeit diskutiert.
ÖPGV auf der Smart Country Convention

Wir konnten den Plattform-Prototypen auf der SCOON in Berlin einem interessierten Publikum vorstellen und dabei wertvolle Einblicke gewinnen. Der direkte Austausch vor Ort hat gezeigt, dass großes Interesse an dem Konzept besteht.
ÖPGV auf der digitalen GovTech Expo
Auf der GovTech Expo haben wir die Plattform sowie unser Whitepaper „Barrieren datenbasierter Verwaltungsarbeit durchbrechen“ vorgestellt. In einer kurzen Präsentation haben wir aufgezeigt, welche Hürden Kommunen und GovTech-Unternehmen in der datenbasierten Zusammenarbeit begegnen und wie diese durch einen systemischen Plattformansatz überwunden werden können. Zudem haben wir gezeigt, wie GovTech-Unternehmen über die ÖPGV-Plattform aktiv dazu beitragen können, diese Barrieren aufzubrechen und digitale Innovationen in der Verwaltung voranzubringen.
Veröffentlichung White Paper
Mit unserem Whitepaper „Barrieren datenbasierter Verwaltungsarbeit durchbrechen“ zeigen wir, welche Hürden Kommunen und GovTechs bei der datenbasierten Zusammenarbeit begegnen und wie diesen mit einem systemischen Plattformansatz begegnet werden kann. Im Mittelpunkt stehen sechs zentrale Barrierenkreisläufe sowie die Frage, wie konkrete Use Cases, wiederverwendbare Bausteine und mehr Handlungssicherheit die digitale Transformation in Kommunen unterstützen können.
Vorbereitung White Paper

In einem intensiven Arbeitstreffen in Berlin wurden zentrale Erkenntnisse und Impulse aus den Interviews betrachtet. Ziel war es, die Struktur und Kernthesen des White Papers zur datenbasierten Verwaltungsarbeit gemeinsam zu entwickeln und strategisch zu schärfen.
Erhebung der Anforderungen an die Plattform

In Oldenburg kamen die Projektpartner zusammen, um konkrete Anforderungen an die Plattform zu definieren. Im Fokus standen dabei die Bestandteile und wie man diese am besten definieren und nutzen kann.
Forschungsergebnisse vorgstellt: Kommunale Oldenburg

Auf der Messe 'Kommunale' in Oldenburg stellte das Team der Universität Oldenburg erste Forschungsergebnisse zum ÖPGV-Projekt vor. Unter dem Titel „Nicht nur einer für alle, sondern auch alle für einen“ wurde ein Plattformkonzept zur kommunalen Dateninventur präsentiert. Die Idee: Crowdsourcing-Prinzipien für Wissen, Software und Prozesse im öffentlichen Sektor nutzbar machen. Gezeigt wurden erste Wireframes und Use Case-Beispiele, z. B. zum Nachhaltigkeitsbericht und zu Fachverfahren wie ARCHIKART.
Assoziierten-Treffen der Projektpartner
Beim Austausch mit assoziierten Partnern wurden zentrale Barrieren im Datenmanagement der Verwaltung behandelt. Die Projektidee stieß auf großes Interesse. Hinsichtlich einer Dateninventur werden weiterhhin interessierte Kommunen gesucht.
Auftakttreffen der Projektpartner in Berlin
Das Auftakttreffen des Projektkonsortiums diente der Vorstellung der beteiligten Institutionen und ihrer Rollen. Der Projektträger erläuterte zudem administrative Aspekte der Förderung. Erste Koordinationsprozesse und Meilensteine wurden gemeinsam abgestimmt.
